Eine Figur entsteht

Vom „Rohstoff“ Narzisse zur weißen Blütenskulptur

Ohne Korsoteilnehmer keine Figuren, ohne Figuren kein Narzissenfest. Deshalb sind unsere Korsoteilnehmer der wichtigste Bestandteil des Festes. Unsere Korsoteilnehmer legen zuerst das Motiv fest, dann wird die Figur – meistens maßstabgetreu – berechnet, gezeichnet und geformt.

Die Motive fertigt man aus einem Holz- oder Baueisengestell und werden mit einem sogenannten Sechskantgeflecht (engmaschiges Drahtgitter) überzogen. Die dafür notwendigen Narzissen müssen durch die Korsoteilnehmer, jede Menge Helfer und mit Unterstützung einiger hundert Schulkinder gepflückt werden, um die rund 30 bis 40 Narzissenfiguren schmücken zu können. Die Steckarbeiten werden immer in den Nachmittags- und Abendstunden vor dem Korso an einem möglichst kühlen Ort durchgeführt und dauern in der Regel die ganze Nacht hindurch. Auch beim Stecken einer Skulptur kommen bis zu 20 Personen zum Einsatz. Nur mit Hilfe von Freunden und der Mitarbeit der ganzen Familie können diese Kunstwerde vollendet und aus undefinierbaren Drahtgestellen duftend weiße Skulpturen gezaubert werden. Damit man den erwünschten „pelzige“ Effekt erreicht, kommen drei bis vier Narzissen auf einen Quadratzentimeter. Nach vielen Stunden Arbeit ist eine neue Narzissenfestfigur geschaffen.
Die Ausseer Kinder sind hier ebenso im Einsatz wie zahlreiche Urlaubsgäste aus der Region. Unter fachkundiger Anleitung pflücken, gestalten und stecken Narzissenfest-Besucher an einer Figur mit. Beim Pflücken der weißen Pracht und bei der Herstellung der Figuren arbeiten rund 3.000 freiwillige Helfer mit.

Unzählige Arbeitsstunden stecken in den kunstvollen Narzissenfiguren, die alljährlich beim traditionellen Narzissenfest dem begeisterten Publikum präsentiert werden. Als ersten Schritt sucht der Korsoteilnehmer nach einem kreativen Motiv. Dann wird die Figur – zumeist maßstabsgetreu – berechnet und geformt. Die Motive sind aus einem Holz- oder Baueisengestell gefertigt und werden mit einem Sechskantengeflecht (Drahtgitter) überzogen. In dieses Geflecht steckt man kleine Büscherl von Narzissen. Dadurch entsteht ein besonders schöner, pelziger Effekt. Bis zu 300.000 Narzissenblüten finden in einer einzigen Figur Verwendung. Erst kurz vor dem Fest und meist auch noch in der Nacht davor entstehen die kunstvoll gefertigten Blüten-Kunstwerke. Die Steckarbeiten werden an einem kühlen Ort durchgeführt. An einem Motiv arbeiten oft bis zu 20 Personen. Die Bewertung erfolgt durch eine Fachjury nach einem vorgegebenen Schema.